Physikalische Therapie / Diagnostik

  • Wärmetherapie / Kältetherapie (10 Einheiten zu je 15 min)
  • Elektrotherapie (10 Einheiten zu je 30 min)
  • Ultraschalltherapie (10 Einheiten zu je 15 min)
  • Elektromyographische Diagnostik
  • Biofeedback Therapie mittels Elektromyographie

Elektro- & Ultraschalltherapie*

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Ausgehend von der Erkrankung werden ein oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen behandelt. Galvanische,
nieder-, mittel- und hochfrequente Ströme kommen zum Einsatz.

Wie wirkt Elektrotherapie?

Galvanische Ströme bewirken durch die Bewegung elektrisch geladener Teilchen (positive und negative Ionen) eine Schmerzlinderung und können durch Durchblutungsförderung und Stoffwechselsteigerung im durchfluteten Gewebe die Heilung unterstützen.
Niederfrequente Reizströme erregen Nerven- und Muskelfasern und veranlassen die Muskulatur, sich zusammenzuziehen. Vor allem bei geschwächter und teilgelähmter Muskulatur kann so die Funktion erhalten und eine Schwächung vermindert werden.

Mittelfrequente Wechselströme/Interferenzströme:
Je nach Anwendungsform überwiegt die schmerzlindernde oder die stimulierende Wirkung mit Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung. Dadurch werden die Durchblutung gesteigert, Schwellungen reduziert und die Muskulatur gelockert. Die Hochfrequenztherapie führt zur Erwärmung von
Gewebe, das tief im Körper liegt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd und stabilisiert die Muskelspannung. Auch Stoffwechsel- und Abwehrprozesse können durch die elektrischen Ströme im Körper angeregt werden.

Ultraschalltherapie
Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall. Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt zwischen 0,8 und 3 MHz. Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll.

*(Text Wikipedia)

 


Elektromyographische Diagnostik

Biofeedback Therapie mittels Elektromyographie




Definition
Die Elektromyographie (EMG) ist eine elektrophysiologische Messmethode mit deren Hilfe die elektrische Aktivität von Muskeln gemessen werden kann.

Einsatzmöglichkeiten
  • Analysen der Ruheaktivität eines Muskels (auch im Rahmen eines Übungsprogramms als Biofeedback Signal möglich, d.h. der Patient lernt die Zielmuskulatur "willkürlich" zu entspannen).

  • Messungen der maximalen elektrophysiologischen Aktivität, üblicherweise dargestellt im Mittel eines bestimmten Anspannungszeitraums (statische Kontraktionen) oder im Rahmen dynamischer Prozesse als Mittelwert mehrerer Kontraktionen als Folge einer Bewegung.

  • Biofeedback Analysen (Der Patient bekommt die elektrophysiologische Aktivität im Rahmen seiner Anspannungen / Bewegungen visuell dargestellt und kann diese willkürlich steuern / beeinflussen).

  • Vorher / Nachher Analysen zur Dokumentation des Trainingsfortschritts.


Vorteile
Eindeutiger messmethodischer Nachweis der Arbeits- und Funktionsweise eines Muskels.

Nachweis des An- / Ausschaltverhaltens eines Muskels.

Analysemöglichkeit eines bestimmten Muskels im Rahmen einer ganzen Muskelkette, d.h. Feststellung, trägt der Muskel überhaupt zur Bewegung bei und wenn ja zu welchen prozentualen Anteil.


Pathologiebezogene Fragestellungen (Beispiele)
  • Muskelaktivität wirbelsäulenstabilisierender Muskeln bei Rückenbeschwerden.
  • Muskelaktivität der sog. Rotatorenmanschette bei Schultererkrankungen.
  • Analyse der Muskelaktivität bei Bandscheibenvorfällen mit Wurzelreizungssymptomatik (Fragegestellung wieviel neurologischer Input kommt noch an den betroffenen Muskeln an? Dies impliziert einerseits die Bedingung, das der motorische Teil der Nervenwurzel betroffen ist und andererseits die Dokumentation des Trainingsfortschritts).
  • Analyse der Muskelaktivität bei Schulter Nacken Verspannungen / Kopfschmerzen vom Spannungstyp.
  • Aktivität der Wadenmuskulatur bei Achillessehnenerkrankungen.
  • Aktivität der hüftgelenkumgebenden Muskeln bei Koxarthrose / Totale Endoprothese (Hüftegelenk).
  • Aktivität der kniegelenkumgebenden Muskeln bei Gonarthrose / Totale Endoprothese (Kniegelenk).
  • Aktivität der Unterarmmuskulatur bei Tennisarm oder Golferellenbogen.
  • Aktivität der Unterarmmuskulatur Karpaltunnelsyndrom oder Rhizarthrose.


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